Kapitel 39. Systeme mit schlechter Internet-Anbindung warten

Wir als Autoren und Systembetreuer haben uns mittlerweile an einen Internetzugang mit hoher Bandbreite gewöhnt. In der freien Wildbahn treffen wir aber durchaus auf Systeme, die mit weniger Bandbreite angebunden sind und auch gewartet werden möchten. Dazu gehört bspw. die Einwahl über ein Modem, via Integrated Services Digital Network (ISDN) oder eine volumenbeschränkte Internetanbindung. Auf mobilen Endgeräten erfolgt die Verbindung hingegen über GSM (2G, inkl. GPRS und EDGE), UMTS (3G), LTE (4G) oder auch Satellit und ist vom Standort und der Empfangsstärke abhängig.

Grob betrachtet, gibt es dabei drei Arten von Einschränkungen, mit denen Sie leben müssen:

Die Situation ist dabei durchaus ähnlich wie ohne Internet, nur mit wenigstens ein bisschen Internet.

Bei der Paketverwaltung stört am ehesten eine zu geringe Bandbreite. Latenz ist dabei nahezu irrelevant und bei instabilen Verbindungen stoßen Sie im Zweifelsfall den Download einfach nochmals an. Deswegen gehen wir im Folgenden vor allem auf Methoden zur Reduktion des Datenübertragungsvolumen ein.

Dabei spielen bei der Aktualisierung genau die Programme ihre Stärken aus, die nicht den gesamten, aktuellen Stand der Dinge übertragen, sondern nur die jeweiligen Änderungen. In das Rampenlicht rücken wir daher nachfolgend Konzepte, welche für die Paketlisten und die Paketinhalte nur die relevanten Differenzen herunterladen.